Fingernagelpilz – Tipps zum Umgang mit Fingernagelpilzen

fingernagelpilzAls erstes sollte man sagen, dass es sich nicht bei allen Veränderungen der Nägel wie z.B. Rillen, Risse, Verfärbungen oder Verdickungen um einen Nagelpilz handelt.
Wenn die Nägel aufgrund von starker Beanspruchung (z.B. Gartenarbeit etc.) einreißen, gibt es in der Regel keinen Grund zur Sorge, denn die Nägel wachsen sich recht schnell wieder aus.

Jedoch sollte man bei sehr starken Verformungen, Verfärbungen und Rillen an den Fingernägeln einen ärztlichen Rat einholen, ob es sich um eine Fingernagelpilzerkrankung handeln könnte.

Bei einer Fingernagelpilzerkrankung können Farbveränderungen verschiedenster Art auftreten. Etwa eine Verdickung der Oberfläche des Nagels oder es kann zu sogenannten “Krümelnägeln” kommen, bei denen die Nageloberfläche komplett zerstört wird.

Eine Verfärbung von gelblich bis bräunlich sowie eine glanzlose Oberfläche sind häufige Merkmale für den Befall durch den Fingernagelpilz. Geht die Verfärbung von grünlich bis schwärzlich liegt in der Regel zusätzlich noch ein Bakterienbefall am Fingernagel vor.

Die Ursachen des Fingernagelpilzes sind unterschiedlicher Art.

Ein Grund für den Pilzbefall am Nagel sind z.B. die sehr beliebten künstlichen Fingernägel. Die Gefahr besteht darin, dass sich die Pilze auch in noch so kleinen Bläschen im Klebstoff vermehren, vor allem wenn die künstlichen Fingernägel längere Zeit getragen werden. Zusätzlich kann beim Ablösen des künstlichen Nagels ein Teil des eigenen Nagels mit abgerissen werden, was die Widerstandskraft der eigenen Fingernägel massiv schwächt.

Bei bereits vorhandenen Nagelpilzen ist die Überdeckung durch Kunstnägel ebenfalls nicht ratsam, da der Pilz so nicht behandelt wird und es gegebenenfalls zu einer Verschlimmerung der Erkrankung kommen kann.

Durch zu vieles Feilen der Nägel oder die Benutzung von acetonhaltigen Nagellackentfernern können die Nägel ebenfalls beschädigt werden. Deshalb sollte bei der Nagelpflege generell mit der Nagelhaut sorgsam umgegangen werden. Auf keinen Fall sollte die Nagelhaut weggeschnitten, sondern nur sanft zurückgeschoben werden.
Ebenso sollte man sich das Kauen von Fingernägeln abgewöhnen, da so der natürliche Schutzschild gestört werden kann. Durch solche Vorbeschädigungen am Fingernagel können sich Keime einnisten, und es kann zu einer Fingernagelpilzerkrankung kommen.

Liegt bereits eine Nagelpilzerkrankung vor, sollte man beachten, dass sich der Pilz auch (bei Befall der Zehennägel) auf die Socken, Schuhe oder etwa Bettwäsche und Handtücher verteilt! Dementsprechend ist Hygiene oberstes Gebot beim Kampf gegen den Fingernagelpilz!

Da die Pilzsporen der Fingernagelpilze eine Waschtemperatur von 60 Grad überstehen können, sollten die Wäschestücke, die mit dem Pilz in Kontakt kamen, mit 90 Grad gewaschen werden.

Bei Wäschestücken oder etwa Schuhen , die nicht bei 90 Grad gewaschen werden können, gibt es die Möglichkeit auf Antipilzpuder zurückzugreifen.

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